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Stadtrand Memory von Karin Hofer

 

Stadtrand Memory

Stadtrand Memory

Sechs KünstlerInnen wurden eingeladen, sich fotografisch mit Suburbanem auseinander zu setzen: Jeweils drei Motive wurden für Kärtchen des Memoryspieles von Iris Andraschek (rötliche Gewebezonen-Träumerei), Walter Ebenhofer (Stilistik älterer Randzonen: Dornach), Josef Pausch (Cinemascope der Peripherie: Franckviertel), Christian Nitsch (einstürzende Neubauten: Harter Plateau), Andrea Pesendorfer (Zufalls-Kritzeleien en passant) und Beate Rathmayr (Permutationen möglicher Begegnungen: Bushaltestelle).

Die in einer adaptierten Pizzaschachtel aufbewahrten 36 Spielkarten ergeben zusammen mit einem Themenheft ein Multiple (Auflage 100 Stück), das auch objekthaft an der Wand platziert werden kann. Das Ritual des Spieles verweist auf die Schwierigkeit, Details solcher trivialen Gebiete zu be-merken ... Andererseits bildet das Triviale jenen Fundus aus dem heraus bildnerisch Neues oft entsteht ....