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Inhalt:
Sammlung Stelzl-Marx, Bestand Köglberger

Besatzungskinder. Die Nachkommen alliierter Soldaten in Österreich

Dienstag, 26. Mai 2015, 18 Uhr

Eine Veranstaltung im Rahmen der aktuellen Schau Geteilte Stadt. Linz 1945–55
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in Österreich und Deutschland hunderttausende Besatzungskinder auf die Welt: als Folge von Liebesbeziehungen, kurzen Affären, "Überlebensprostitution", aber auch nach
Vergewaltigungen. Sie galten als "Kinder des Feindes", obwohl ihre Väter offiziell nicht mehr als Feinde galten. Häufig waren sie – gemeinsam mit ihren Müttern – Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt.
Das Buch gibt erstmals einen Überblick über die Situation dieser besonderen Gruppe der Kriegskinder, über ihre Sozialisations- und Lebensbedingungen sowie über die lebenslange Suche nach dem Vater.

Begrüßung
Andrea Bina
Leitung NORDICO Stadtmuseum Linz

Buchpräsentation
Barbara Stelzl-Marx
Autorin und stv. Leiterin Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung

Im Anschluss führt Kuratorin Klaudia Kreslehner ein Gespräch mit der Autorin und dem Zeitzeugen Helmut Köglberger, einem Besatzungskind.
Ein geführter Rundgang durch die Ausstellung Geteilte Stadt. Linz 1945–55 rundet die Veranstaltung ab.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Eintritt frei, Anmeldung erbeten: T 0732 7070 (Teleservice Center der Stadt Linz)

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Foto: © Norbert Artner