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propellersusanne | DIE GRENZE. DIE WAND.

Nach Blue Ribbon und Bluthäuten : Riss im Himmel entwickeln Propeller Susanne eine Performance zum Werk "Die Wand" von Marlen Haushofer.

Die seit 2002 bestehende Performance Gruppe wurde von dem Linzer Maler und Schriftsteller Peter Kraml ins Leben gerufen, ihre weiteren Mitglieder sind Hubert Hawel (Musik) und Verena Lafferentz (Visualisierung, Performance)und Karlheinz Schmid (Saxofon).

Als Kulturexport der Stadt Linz kommt 2002 „Blue Ribbon“ in Schweden zur Aufführung, ein Werk über den Schweden durchziehenden Gotha Kanal, auch das Blaue Band genannt. 2004 beschäftigt sich Propeller Susanne mit dem menschlichen Leichnam und dessen Werdegang nach dem Sterben in Bluthäuten : Riss im Himmel im Rahmen einer Ausstellung des Künstlers Ulrich Zenkel in der Galerie Tanglberg.

Das aktuelle Projekt: Die Grenze. Die Wand entsteht aus einer Faszination für das Buch …

Die Grenze ist eine Linie, die nicht überschritten werden darf. Oder die nicht über-schritten werden soll. Bei dieser Komposition werden jedoch die Grenzen musikalischer Stilrichtungen ignoriert und zu destruktiven Strukturen aufgebaut.

Die Grenze ist auch im Dazwischen von Ausführenden und Publikum. Durch das Ignorieren der örtlichen Grenze am Aufführungsort verschwindet die emotionale Wand zwischen Ausführenden und Zuhörenden. Mit Hilfe der Elektroakustik wird eine virtuelle Grenze durch den Publikumsbereich gezogen. Das Grundkonzept sieht vor, dass Livemusiker mit vorgefertigten Klängen interagieren. Die Metaebene ist sinngemäß die Sprache, in Form von Textfragmenten, die ebenso in das musikalische Netz eingearbeitet wird.

Die Grenze wird gleichzeitig zur Wand und hebt sie auf