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Workshop Lesbische Sichtbarkeit inner- und außerhalb der LGBTIQ+ Community“

Lesben waren und sind ein wichtiger Bestandteil der feministischen Bewegung. Wenn wir also über Feminismus sprechen, ist es wichtig, dass wir auch die lesbische Perspektive miteinbeziehen. Zusätzlich sind Lesben Teil der LGBTIQ+ Community, also all jener Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/​oder ihrer Geschlechtsidentität nicht dem heteronormativen Weltbild entsprechen. Aber sowohl innerhalb der Frauenbewegung als auch innerhalb der LGBTIQ+ Bewegung bleiben Lesben häufig unsichtbar. Ihre Interessen und Forderungen geraten oft in den Hintergrund. Warum ist das so? Und wie können Lesben sichtbarer werden? Braucht es den Begriff Lesbe“ heutzutage überhaupt noch? Und was genau verstehen wir darunter? Diese und weitere Fragen sollen im Workshop diskutiert und eigene Positionen dazu erarbeitet werden. 

Den Workshop leiten Susanne Kalka und Helene Traxler, die gemeinsam das Buch Lesbisch – Feministisch – Sichtbar: Role Models aus dem deutschsprachigen Raum“ herausgegeben haben, sowie Gerhard Niederleuthner von der HOSI Linz.

Im Workshop werden verschiedene lesbische Aktivistinnen aus dem Buch vorgestellt. Zusätzlich wird aufgezeigt, wie sich Lesben innerhalb der Frauenbewegung und der LGBTIQ+-Bewegung in Österreich und in anderen Ländern organisiert haben. Dabei wird insbesondere auch ein Blick auf Linz und die dort vorhandenen Strukturen für Lesben geworfen. Bereits seit 1982 besteht dort die HOSI Linz als Interessenvertretung für Lesben und Schwule in Oberösterreich. Es wird ein Einblick in die Arbeit der HOSI Linz gegeben und darauf eingegangen, welche Rolle Lesben in den letzten 40 Jahren in der HOSI eingenommen haben. Mit Queere Frauen Linz“ wurde 2022 außerdem eine neue unabhängige lesbische Initiative gegründet, die einen geschützten Raum für alle lesbischen und queeren Frauen in Linz bieten soll.


Der Workshop richtet sich an alle, die am Thema interessiert sind. Es soll ein offener, inklusiver und respektvoller Raum für alle Anwesenden geschaffen werden. Auch Menschen, die sich selbst nicht als lesbisch definieren, sind herzlich dazu eingeladen, am Workshop teilzunehmen und ihre Perspektiven einzubringen. Wir bitten um Anmeldung, um den Workshop auf die Anzahl der Teilnehmer*innen ausrichten zu können: ooe@​hosilinz.​at


Die Ergebnisse des Workshops werden ab 2. Februar 2023 im Zuge der Reihe Museum under de/​construction“ in der Ausstellung sichtbar gemacht. 

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