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Buchpräsentation: Facetten 2019

Sonntag, 8. Dezember, 11 Uhr

Das NORDICO Stadtmuseum und „Facetten“ laden zur Präsentation des literarischen Jahrbuchs der Stadt Linz. Der in der Bibliothek der Provinz jährlich herausgegebenen Literaturband mit Werkproben oberösterreichischer AutorInnen wird erstmals im Stadtmuseum vorgestellt und soll hier auch künftig eine neue Heimstatt finden. Erich Klein, Kulturpublizist aus Wien, hat dieses Jahr 33 Texte für die Publikation ausgewählt. Stilistisch und artenmäßig findet man in dem Jahrbuch von Lyrik über Prosa und formal offene Sprachexperimente eine Vielfalt literarischer Möglichkeiten.


Begrüßung
Andrea Bina, NORDICO Stadtmuseum Linz
Peter Leisch, Linz Kultur

Es lesen
Martin Pollack
Claudia Bitter
Dominika Meindl

Moderation
Erich Klein (Herausgeber Facetten 2019)

Musik
Vasile Marian, Tárogató und Duduk
Aleksandar Arabadjiev, Kaval und Gajda

Künstlerische Gestaltung
Claudia Bitter


Die Publikation wird am Veranstaltungsabend um 19 € beim Büchertisch angeboten. 

Anmeldung & Preise

Keine Anmeldung erfordlich
Eintritt frei

AutorInnen

Claudia Bitter
geboren 1965 in Oberösterreich, Studium der Slawistik und Ethnologie, lebt in Wien, wo sie als Autorin, Künstlerin und Bibliothekarin arbeitet, veröffentlicht Prosa und Lyrik sowie Zeichnungen und Collagen, die sie in den Kontext ihrer literarischen Arbeiten stellt. Bisher sind drei Prosa- & drei illustrierte Lyrikbände erschienen, zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften, diverse Preise und Stipendien. Künstlerische Gestaltung der Facetten 2019.

Dominika Meindl
lebt und arbeitet in Linz, Wilhering und Wels. Leitet Österreichs dienstälteste Lesebühne Original Linzer Worte (mit Klaus Buttinger und René Bauer). Rezensionen für den Falter. Kuratiert gemeinsam mit Sebastian Fasthuber die Reihe experiment literatur in Wels. Sprecherin der GAV OÖ (gemeinsam mit Judith Gruber-Rizy und Rudi Habringer).

Martin Pollack
geboren 1944 in Bad Hall, ist Journalist, Schriftsteller und literarischer Übersetzer. 1987 begann er als Redakteur für das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel zu arbeiten, gleichzeitig publizierte er Essays und Übersetzungen polnischer Texte. Seit 1998 freier Autor. Seine bekanntesten Bücher sind Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann (2002) und Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater (2004). Zuletzt erschien Die Frau ohne Grab: Bericht über meine Tante (2019). Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter der Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik (2018) und der Theodor-Kramer-Preis (2019). Lebt in Wien und in Bocksdorf im Südburgenland.

Musiker

Vasile Marian
geboren 1958 in Baia Mare/Rumänien. Er spielte bei einer Vielzahl internationaler Orchester, u. a. bei der Dresdner Philharmonie, den Virtuosi Saxoniae, der Dresdner Staatskapelle, der Wiener Mozartakademie, dem Klangforum Wien, dem Vienna Art Orchestra. Seit 1999 Mitglied des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien. In seiner bisherigen Laufbahn spielte er mit namhaften Dirigenten und Musikern wie Yehudi Menuhin, Arturo Tamayo, Nicholas McGegan, Theodor Guschlbauer, Mstislav Rostropovich, Claudio Abaddo u. v. a. Tourneen führten ihn durch Spanien, Frankreich, Italien, England, Russland, Japan, China und die USA.

Aleksandar Arabadjiev
geboren in 1986 in Štip/Nordmazedonien. Er entstammt einer der bekanntesten Musiker-Familien seiner Region und ist Interpret eines ganzen Spektrums von südosteuropäischen Holzblas- und Perkussionsinstrumenten: traditionelle Spielweisen auf Gajda (Dudelsack), Kaval (Flöte) und Tambura zählen ebenso zu seinem Repertoire wie jene auf Shupelka, Dvojanka, Daf und Darbuka. 2011 Studium mazedonischer Musikethnologie am Institut Marko Cepenkov in Skopje. Daran anschließend Studium am Institut für Kultur und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Diplomarbeit zum Thema Identity and Diaspora: Dance and Music as Identity Markers in the Macedonian Community in Vienna. Seit vielen Jahren arbeitet er auch als Choreograf und Musikpädagoge in Wien.