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Pressekit: What the Fem? 
Feministische Perspektiven 1950 bis heute
11.11.2022 bis 28.05.2023

Feminismus! Ein Wort, über das hitzig diskutiert, das ignoriert, verdrängt und verteidigt wird – kurz: ein Begriff, der polarisiert. Feminismus ist sowohl ein Denkangebot, eine Vielfalt an Theoretisierungen, eine politische Bewegung, ein Paket an Forderungen und Praxen, als auch eine Haltung, eine Lebensform, viele Lebensformen. Auf den Punkt gebracht: den einen Feminismus gibt es nicht.

Diese Ausstellung ist ein Angebot, sich mit all diesen Themen auseinanderzusetzen, sich einzufühlen, neue Perspektiven einzunehmen, aber auch sich auszudrücken, in Dialog zu gehen, Fragen zu stellen, Antworten zu finden und neue Fragen zu stellen.

Das Museum öffnet sich, um „Feminismen“ in ihrer Vielfalt zu zeigen: zu Ausstellungsbeginn bleiben einzelne Wandbereiche erstmals leer. Bis zum Ende der Ausstellung können und sollen diese Leerstellen durch einen Prozess gemeinsam mit dem Publikum sowie mit eingeladenen Aktivist*innen befüllt werden. Dabei kann es passieren, dass die ursprüngliche Museumserzählung in Frage gestellt oder unterbrochen wird. So fließen alle paar Wochen die Ergebnisse der fünf geplanten Arbeitsgruppentreffen ein – auch im Sinne einer möglichen Dekonstruktion.

In sechs Themenräumen führen zeitgenössische künstlerische Positionen gemeinsam mit historischen Artefakten durch einen lebendigen Diskurs. Es geht um österreichische Geschichte mit Schwerpunkt Linz, um Fakten, Gefühle, Erfahrungen, subjektive Wirklichkeiten und aktuelle Haltungen. Die Schau versteht sich auch als Vorschlag, anderen Perspektiven mit Neugier zu begegnen und fixe Zuschreibungen zu hinterfragen.

Bilder
Coco Wasabi, Sugar Mami, 2021
Leihgabe der Künstlerin
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Violetta Wakolbinger, Das goldene Matriarchat, aus der Serie: Demo 8. März, Feminismus und Krawall, 2019
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Julia Bugram, Alles was du sehen willst… II (Teil des Projekts: Sexualisierung & Selbstbestimmung), 2021
Privatsammlung Alessa Lux; Foto: © Jolly Schwarz
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Dorothea Priglinger, Mutterglück im Rapsfeld, 2022
Courtesy die Künstlerin
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Dagmar Höss, my critical me, Aus der Serie: It‘s complicated, 2021
Sammlung Nordico Stadtmuseum Linz
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Auguste Kronheim, aus dem Zyklus: Morgen bist du Hausfrau, 1978/79
Sammlung Nordico Stadtmuseum Linz
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Judith Kaltenböck, Goldhaube (Großmutters Erbe), 2004
Nordico Stadtmuseum Linz
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push your brain, 2019
Salonschiff Fräulein Florentine Linz
Foto: Klaudia Kreslehner
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Comfort Arthur, Black Barbie, 2017
Poetry Animation (Videostill)
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Frauentag in Linz, 1951
Archiv der Stadt Linz
Fotograf unbekannt
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Plakat, What the Fem*?, 2022
Gestaltung: Agnes Serglhuber
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Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
Nordico Stadtmuseum Linz
Foto: Violetta Wakolbinger
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Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
Nordico Stadtmuseum Linz
Foto: Violetta Wakolbinger
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Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
Nordico Stadtmuseum Linz
Foto: Violetta Wakolbinger
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Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
Nordico Stadtmuseum Linz
Foto: Violetta Wakolbinger
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Texte

Presseunterlage: What the Fem*?

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