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Augus­te Kronheim
Begleit­erschei­nun­gen

bis
  • Ausstellungsansicht, Auguste Kronheim. Begleiterscheinungen, 2017-2018
  • Ausstellungsansicht, Auguste Kronheim. Begleiterscheinungen, 2017-2018
  • Ausstellungsansicht, Auguste Kronheim. Begleiterscheinungen, 2017-2018
  • Ausstellungsansicht, Auguste Kronheim. Begleiterscheinungen, 2017-2018

Das Nordico Stadt­mu­se­um wid­met Augus­te Kron­heim eine gro­ße Retro­spek­ti­ve, in der Ori­gi­nal­zeich­nun­gen und Holz­schnitt­se­ri­en aus mehr als 50 Schaf­fens­jah­ren prä­sen­tiert werden.


Augus­te Kron­heim (geb. in Ams­ter­dam) über­sie­del­te bereits in ihrer Kind­heit nach Ober­ös­ter­reich. Nach dem Besuch der gra­fi­schen Abtei­lung der Lin­zer Bun­des­ge­wer­be­schu­le bei Paul Ikrath ver­tief­te sie ihre Stu­di­en zum Holz­schnitt bei Hanns Kobin­ger. Von 1964 bis 1966 leb­te die jun­ge Frau mit ihren Kin­dern auf einer klei­nen iri­schen Insel. Sie hielt dort das von Tra­di­tio­nen und Mythen gepräg­te Leben in ihren Wer­ken fest. 1970 über­sie­del­te Kron­heim nach Wien, wo sie an sozi­al­kri­ti­schen Holz­schnitt­zy­klen arbei­te­te. Unter dem Titel Hell wie der lich­te Tag“ etwa ent­stan­den Holz­schnit­te, die sich mit den Wün­schen und Träu­men einer Fließ­band­ar­bei­te­rin in einer Leucht­mit­tel­fa­brik befas­sen. In der Serie Begleit­erschei­nun­gen“ schil­dert die Künst­le­rin dras­ti­sche Ereig­nis­se, wie sie zu ihrer Zeit in den Mühl­viert­ler Dör­fern vor­ka­men. Ab den 1980er Jah­ren ver­la­ger­te Kron­heim ihren Fokus ver­mehrt auf Zeich­nun­gen und Aqua­rel­le mit natur­haf­ten Sujets und Selbst­por­träts. In der Aus­stel­lung wer­den mehr als 180 Arbei­ten auf Papier prä­sen­tiert. Das Nordico Stadt­mu­se­um wür­digt damit das Schaf­fen einer bedeu­ten­den öster­rei­chi­schen Künstlerin.

Kura­to­rin: Bri­git­te Reut­ner
Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur: Cara­mel Architekten

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