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Das stil­le Vergnügen
Meis­ter­zeich­nun­gen aus der Samm­lung Jus­tus Schmidt

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  • Ausstellungsansicht, Das stille Vergnügen. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Justus Schmidt, 2019-2020
  • Ausstellungsansicht, Das stille Vergnügen. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Justus Schmidt, 2019-2020
  • Ausstellungsansicht, Das stille Vergnügen. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Justus Schmidt, 2019-2020
  • Ausstellungsansicht, Das stille Vergnügen. Meisterzeichnungen aus der Sammlung Justus Schmidt, 2019-2020

Sam­meln und Ord­nen las­sen oft Rück­schlüs­se auf die jeweils Sam­meln­den zu. Wie öffent­li­che Samm­lun­gen sind auch pri­va­te eng mit den Umstän­den der Zeit ver­bun­den und kön­nen somit zum Gegen­stand einer kri­ti­schen Betrach­tung gemacht werden.


Die Samm­lung des Kunst­his­to­ri­kers Jus­tus Schmidt (1903 – 1970) gelang­te durch eine Schen­kung 1971 in den Besitz des Nordico Stadt­mu­se­um in Linz. Schmidt war als hoher Beam­ter der Lan­des­re­gie­rung wäh­rend der NS-Zeit Kul­tur­be­auf­trag­ter des Gaus Ober­do­nau und Depot­be­auf­trag­ter in den Stif­ten Krems­müns­ter und Hohen­furth. Als Mit­glied des Son­der­auf­trags Linz“ war er an der Beschaf­fung und Ver­wal­tung von ari­sier­ten und ent­eig­ne­ten Kunst­wer­ken betei­ligt.

Die Werk­aus­wahl der Aus­stel­lung, von Rubens über Gau­gu­in, Tou­lou­se-Lautrec, Klimt und Kokosch­ka, möch­te weni­ger zum tra­di­tio­nel­len Kunst­ge­nuss anre­gen als viel­mehr zur kri­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Samm­ler und sei­ner Zeit. Dabei geht es um die Fra­ge, inwie­weit eine in ein Muse­um ein­ge­brach­te Pri­vat­samm­lung unbe­las­te­te kul­tu­rel­le Iden­ti­tät zum Aus­druck brin­gen kann, wenn sich ihr Urhe­ber wäh­rend der NS-Zeit regime­treu engagierte.


Die Aus­stel­lungs­ge­stal­tung sowie die künst­le­ri­schen Inter­ven­tio­nen von Maria Buss­mann und Simon Wachs­muth grei­fen die­se Aspek­te auf.

Kura­to­rin: Bri­git­te Reutner

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Das stille Vergnügen

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