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What the Fem*?
Feministische Perspektiven 1950 bis heute

bis
  • Coco Wasabi, Sugar Mami, 2021
  • Violetta Wakolbinger, Das goldene Matriarchat, aus der Serie: Demo 8. März, Feminismus und Krawall, 2019
  • Julia Bugram, Alles was du sehen willst… II (Teil des Projekts: Sexualisierung & Selbstbestimmung), 2021
  • Dagmar Höss, my critical me, Aus der Serie: It‘s complicated, 2021
  • Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
  • Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022
  • Ausstellungsansicht, What the Fem*?, 2022

Femi­nis­mus! Ein Wort, über das hit­zig dis­ku­tiert, das igno­riert, ver­drängt und ver­tei­digt wird – kurz: ein Begriff, der pola­ri­siert. Femi­nis­mus ist sowohl ein Denk­an­ge­bot, eine Viel­falt an Theo­re­ti­sie­run­gen, eine poli­ti­sche Bewe­gung, ein Paket an For­de­run­gen und Pra­xen, als auch eine Hal­tung, eine Lebens­form, vie­le Lebens­for­men. Auf den Punkt gebracht: den einen Femi­nis­mus gibt es nicht. 


Die­se Aus­stel­lung ist ein Ange­bot, sich mit all die­sen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen, sich ein­zu­füh­len, neue Per­spek­ti­ven ein­zu­neh­men, aber auch sich aus­zu­drü­cken, in Dia­log zu gehen, Fra­gen zu stel­len, Ant­wor­ten zu fin­den und neue Fra­gen zu stellen.

Das Muse­um öff­net sich, um Femi­nis­men“ in ihrer Viel­falt zu zei­gen: zu Aus­stel­lungs­be­ginn blei­ben ein­zel­ne Wand­be­rei­che erst­mals leer. Bis zum Ende der Aus­stel­lung kön­nen und sol­len die­se Leer­stel­len durch einen Pro­zess gemein­sam mit dem Publi­kum sowie mit ein­ge­la­de­nen Aktivist*innen befüllt wer­den. Dabei kann es pas­sie­ren, dass die ursprüng­li­che Muse­ums­er­zäh­lung in Fra­ge gestellt oder unter­bro­chen wird. So flie­ßen alle paar Wochen die Ergeb­nis­se der fünf geplan­ten Arbeits­grup­pen­tref­fen ein – auch im Sin­ne einer mög­li­chen Dekonstruktion.

In sechs The­men­räu­men füh­ren zeit­ge­nös­si­sche künst­le­ri­sche Posi­tio­nen gemein­sam mit his­to­ri­schen Arte­fak­ten durch einen leben­di­gen Dis­kurs. Es geht um öster­rei­chi­sche Geschich­te mit Schwer­punkt Linz, um Fak­ten, Gefüh­le, Erfah­run­gen, sub­jek­ti­ve Wirk­lich­kei­ten und aktu­el­le Hal­tun­gen. Die Schau ver­steht sich auch als Vor­schlag, ande­ren Per­spek­ti­ven mit Neu­gier zu begeg­nen und fixe Zuschrei­bun­gen zu hinterfragen.


Idee & Kura­ti­on: Klau­dia Kres­leh­ner
Par­ti­zi­pa­ti­ves Kon­zept: Klau­dia Kres­leh­ner, Karin Schnei­der
Dia­log­rei­he Gesprächs­stoff & Linz Büro im Wan­del: Gabrie­le Kain­ber­ger
Tex­te: Mar­ti­na Guggl­ber­ger (JKU), Klau­dia Kres­leh­ner, Karin Schnei­der
Gestal­tung: MOOI Design (Leti­tia Leh­ner, Sarah Feilmayr)

Künstler*innen

Eli­sa Andes­s­ner, Com­fort Arthur, Lau­ri­en Bach­mann, Ingrid Bar­tel, Lin­da Bil­da, Jules Boho, Eva Bosch, Sarah Braid, Julia Bug­ram, Glo­ria Dim­mel, Astrid Ess­lin­ger, VALIE EXPORT, April Fow­low, Bea­tri­ce Frasl, freun­din­nen der kunst, Mar­git Grei­nö­cker, Ursu­la Gutt­mann, Con­ny Hab­bel, Rena­te Hin­ter­kör­ner, Rebek­ka Hoch­rei­ter, Dag­mar Höss, Vere­na Hofer, Susan­ne Jir­kuff, Bir­git Jür­gens­sen, Judith Kal­ten­böck, Jakob Lena Knebl, Paul Kranz­ler, Augus­te Kron­heim, Vik­to­ria Krug, Dar­i­ia Kuz­mych, Maria Lass­nig, Mela­nie Lud­wig, Ger­lin­de Mie­sen­böck, Mela­nie Moser, Sil­ke Mül­ler, Mar­git Pal­me, Mar­ga Pers­son, Moni­ka Pich­ler, Doro­thea Prig­lin­ger, Lisa Rei­ter, Anne­ro­se Riedl, Ger­lin­de Ruprecht, Ste­fa­nie Sarg­na­gel, Hel­ga Schager, Kat­ja Sei­fert, Talin Seig­mann, Sophia Süß­milch, Adria­na Tor­res Topa­ga, Iv Toshain, Vio­let­ta Wakol­bin­ger, Coco Wasa­bi, Bet­ty Wimmer


Museum under de/​construction

Das Nordico Stadt­mu­se­um wagt mit der Aus­stel­lung What the Fem*?“ ein span­nen­des musea­les Expe­ri­ment, das Aktivist*innen, Frau­en*-, LGBT­QIA+- Initia­ti­ven und Ver­ei­ne ein­lädt sich aktiv an der Aus­stel­lung zu betei­li­gen und Leer­stel­len zu füllen


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Augmented Reality meets Walk of Fem

Auf der Ernst-Koref-Pro­me­na­de zwi­schen Lentos und Bruck­ner­haus wür­digt der Walk of Fem wich­ti­ge Lin­zer Frau­en und stellt die­se einer brei­ten Öffent­lich­keit vor. Seit Herbst 2022 kann man die­sen mit dem Smart­pho­ne neu erle­ben: die App Arti­vi­ve laden und vor Ort den Schrift­zug scan­nen. Ein Pro­jekt von Nordico & Tou­ris­mus­ver­band Linz.


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Fem*Stempelpass 1+5

Hol dir dei­nen Stem­pel­pass, mit dem du die Aus­stel­lung ins­ge­samt sechs­mal besu­chen und den Ent­wick­lungs­pro­zess mit­er­le­ben kannst. Als Beloh­nung winkt am Aus­stel­lungs­en­de ein Book­let! Erhält­lich an der Kasse.

Frauengruppe Zu-Flucht – ein gemeinsam gestalteter Raum

Das Linz­bü­ro im Wan­del“ im zwei­ten Stock wur­de und wird im Lauf der Aus­stel­lung vom Frau­en­pro­jekt 2:0 des Ver­eins Zu-Flucht gestal­tet. Ein Raum in dem geflüch­te­te Frau­en ihre Stim­me sicht­bar machen und die Besucher*innen ein­la­den dar­über nach­zu­den­ken, wer in der Stadt spricht, wes­sen Stim­men und Spra­chen gehört wer­den und wie wir ler­nen kön­nen ein­an­der zuzuhören.


Zum Ver­ein

  • Ausstellungsansicht, Raum der Frauengruppe Zu-Flucht, 2022
  • Ausstellungsansicht, Raum der Frauengruppe Zu-Flucht
  • Ausstellungsansicht, Raum der Frauengruppe Zu-Flucht
Date Titel Time
So 04.12Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
So 04.12Dia­log­rei­he Gesprächsstoff

Wir tau­schen uns über Femi­nis­mus aus und ent­wi­ckeln im Lin­zer­zim­mer neue Fra­gen und Gedan­ken zum The­ma. Die­se flie­ßen in die Aus­stel­lung ein. Mit der Kunst­ver­mitt­le­rin Gabrie­le Kain­ber­ger. Kei­ne Anmel­dung erforderlich.

15:30–16:30
Di 06.12Baby Tour What the fem?“

Ein ent­spann­ter Rund­gang durch die Aus­stel­lung, der ganz auf die Bedürf­nis­se von Besucher*innen mit Baby abge­stimmt ist. 

10:30–11:30
Do 08.12Dia­log­rei­he Gesprächs­stoff mit dem Frau­en-Arbeits­kreis, Treff­punkt mensch & arbeit Linz-Mitte

Wir tau­schen uns über Femi­nis­mus aus und ent­wi­ckeln im Lin­zer­zim­mer neue Fra­gen und Gedan­ken zum The­ma. Die­se flie­ßen in die Aus­stel­lung ein. Mit der Kunst­ver­mitt­le­rin Gabrie­le Kain­ber­ger und dem Frau­en-Arbeits­kreis, Treff­punkt mensch & arbeit Linz-Mit­te. Kei­ne Anmel­dung erforderlich.

18:00–19:00
So 11.12Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
So 18.12Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
So 01.01Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
So 08.01Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
Do 12.01Dia­log­rei­he Gesprächs­stoff mit catcalls of Linz

Wir tau­schen uns über Femi­nis­mus aus und ent­wi­ckeln im Lin­zer­zim­mer neue Fra­gen und Gedan­ken zum The­ma. Die­se flie­ßen in die Aus­stel­lung ein. Mit der Kunst­ver­mitt­le­rin Gabrie­le Kain­ber­ger und catcalls of Linz. Die Grup­pe macht via Insta­gram auf sexu­el­le Beläs­ti­gung im öffent­li­chen Raum auf­merk­sam. Kei­ne Anmel­dung erforderlich.

18:00–19:00
So 15.01Öffent­li­che Füh­rung durch What the Fem*?“

Dau­er 60 Minu­ten, max. 25 Per­so­nen, Füh­rung­kar­te € 4 (zzgl. Ein­tritt) Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich („first-come-first-ser­­ved“)

14:30–15:30
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